12.10.2010 bis 16.10.2010 – Kinderhaus, Weimar – Der goldene Nagel im Baumhaus
Die sieben Sofakissen (so nannten sie sich, als sie beschlossen eine Bande zu sein) hatten sich ein Baumhaus gebaut. Wacklig – sicher, aber ihr eigenes! Dort hingen sie nun jeden Tag und träumten davon, eines Tages ein Erdmännchen in Afrika zu retten. Große Helden wollten sie werden, mit Bildern im Fernseher, Geschichten in den Nachrichten und allem drum und dran.
Das Problem war nur, dass die blauen Mirkowellen (die Bande aus dem Nachbarhof) genau das gleiche vorhatten. Deswegen kam es zu erbitterten Kämpfen um das letzte Erdmännchen. Nein, nein – keine Sorge, nicht mit blauen Flecken und Augen und so. Oma Martha (die alle gern mochten, weil sie immer so schön von früher erzählen konnte), hatte nämlich die Regel aufgestellt (wie sie sagte, den goldenen Nagel erhoben), dass sich in ihrem Revier niemand verhauen durfte – kämpfen durfte man nur wie die Sänger auf der Wartburg früher, oder eben so ähnlich.
Deswegen forderten sich die sieben Sofakissen und die blauen Mirkowellen jeden Tag aufs neue heraus. Mal im Apfelkernweitspucken, mal im Pyramidenbauen oder wer am längsten auf den Zehen stehen kann.
Wer wissen möchte, wer denn nun das letzte Erdmännchen in Afrika retten darf, der sollte am 16. Oktober um 16 Uhr in die Rosenthalstraße gehen, das Baumhaus suchen, das zur Tarnung wie ein Zirkuszelt aussieht und sich von Oma Martha einen Platz zuweisen lassen, denn sich einfach hinsetzen wo man will, das geht ja wohl nicht an.
13.09.2010 bis 19.09.2010 Eisenach Nord – Der Kolibri im Schlaraffenland
Es war einmal ein kleiner Kolibri aus Nordindien, der mit der Traumkarte seines Onkels Herbert ins Schlaraffenland gefunden hatte. Drei Wochen war er nun schon dort und dünn wie eine Bohnenstange. Zwar gab es alles im Überfluss, was sich ein Gehirn nur ausdenken kann, aber alles püriert!
Habt ihr schon mal einen Kolibri gesehen, mit seinen schwirrenden Flügeln und seinem langen spitzen Schnabel? Er kann zwar wunderbar an Blüten heranfliegen und den Nektar aus dem Inneren heraus zutschen, aber aus riesigen Töpfen, auf deren Grunde sich Ananaspüree, Hähnchenpüree, Kinderschokoladenpüree oder Thüringerklößepüree befand, konnte er leider nichts essen.
Er hatte schon alles mögliche versucht und jeden, den er traf, angesprochen. Den dicken Fuchs mit der Sonnenbrille, die lange Schlange mit der Perlenkette, die Antilopendamen mit den Handschuhen und sogar den Adler mit der Stupsnase, aber keiner war gewillt zu helfen. Jeder wollte nur für sich ganz allein essen und ja nicht gestört werden.
Ob der Kolibri noch dick wird, Freunde findet oder wieder nach Hause fliegen muss, das könnt ihr im Zirkuszelt erleben, wenn sich die dicken Tiere durch die Manege rollern.
Auftritte im Zirkuszelt beim grossen Spielplatz (Stregdaer Strasse):
- 17. September 17 Uhr
- 18. September 10 Uhr
15.08. – 20.08.2010 Cottbus – Nasreddin und ein Affe im Samtgewand
Sicher hast du schon mal was vom klugen Nasreddin gehört, wie er immer alle mit seinem Schabernack ärgert. Aber hast du auch schon von dem Affen im Samtgewand gehört? Der hatte nämlich einen Verwandten, der etwas, nun sagen wir, dick war. Dieser Affe nannte sich selbst „der Schneider des Sultans“, obwohl er noch nicht einmal wusste, wie man einen Faden durch das Öhr einer Nadel fädelte. Jedenfalls hatte Nasreddin diesen kleinen Schwindel entlarvt und den „Schneider des Sultans“ gehörig der Lächerlichkeit preisgegeben. Was Nasreddin damals allerdings noch nicht wusste, war, dass man Affen nicht auslacht, zumal wenn sie noch eine riesige Verwandtschaft hatten.
Und so kam es, dass Nasreddin in einem Palmenhaus in der Oase „ferne Tulpe“ saß, gefesselt natürlich, und von mindestens 100 Affen belagert wurde. Allen voran ein Affe im Samtgewand…
Wenn ihr wissen wollt, wie es der schlaue Nasreddin schafft, sich zu befreien und was er dafür dem Affen im Samtgewand versprechen musste und wer dieser Affe überhaupt war, dann kommt doch einfach ins Zirkuszelt im Strombad.
Wie jedes Jahr ist auch in diesem August der Kinder- und Jugendzirkus Tasifan zu Gast in Cottbus – gleiche Stelle wie immer!
Aufführungen:
- Donnerstag, den 19 August 17 Uhr und
- Freitag, den 20. August 10 Uhr
„Robin Strumpfhose und sein Gefolge “ Familienzirkuscamp – Vom 25. Juli bis 01. August 2010 am Papiergraben
Zirkusprojekt für die ganze Familie oder kleine und große Kinder
Bitte nicht mehr anmelden alles platz schon aus den Strumpfhosen – nächstes Jahr dann nächster Versuch!
An der Unterkunft ändert sich nichts, schräge Zelte, rutschende Isomatten, lärmende Erwachsene, die sich bemühen ganz leise zu sein.
Diesmal geht es in der Geschichte um einen tiefen Wald, in dem sich alle verstecken, die gern Strumpfhosen tragen. Von dort aus wandern sie durch die Wälder und überfallen alle Kutschen und andere Gefüße, um noch mehr Strumpfhosen zu ergattern, damit auch die armen Bauern im Dorf welche haben können.
Bitte wieder alle Strumpfhosen mitbringen, alte Teppiche, Besteck, Teller und so sind sowieso immer willkommen. Gute Nacht Geschichte plus Erzähler fürs Lagerfeuer gesucht.
Das Programm:
24.07. – 01.08. 2010 Quimper, Frankreich – deutsch-polnisch-französischer Jugendaustausch
Nun sind sie in die Pubertät gekommen und zu allem Übel müssen, sollen sie auch noch tanzen lernen. Im Spiegel vor dem großen Tanzsaal werden ein letztes Mal die Haare frisiert, der eine Pickel noch ausgedrückt, sich noch einmal über die abstehenden Ohren geärgert und das letzte Haar aus der Nase gezupft, bevor man dem anderen Geschlecht auf den Füßen herumstolpern muss.
Aber dann kommt die Tanzlehrerin und der Junge in der zweiten Reihe verliebt sich und wird rot bis an die kleinen Zehen hinunter…
Diesmal treffen sich die Jugendlichen wieder in Frankreich, um miteinander Zirkus zu machen, Sprachen zu lernen, abzuwaschen oder sich am Strand einzugraben.
Dieser Austausch steht nun schon im neunten Jahr, der Wortschatz erweitert sich von „kleiner Löffel“ zu „großer Löffel“ und beim gemeinsamen Essen kann man auch schon mal „ich liebe Schinken“ in verschiedenen Sprachen lernen.
Auftritt in Lesconil am Hafen am 30. Juli um 17:30 Uhr und wer den weiten Weg in die Bretagne auf sich nehmen möchte, der wird nicht nur mit kleinen Wellen aus dem Ozean, sondern auch mit einer wunderschönen Tanz – Zirkus – Geschichte belohnt.
14. bis 21. Juni – Eisenach – „Des Kaisers Lieblingsdrache Ping“
Der Kaiser Pong ist traurig. Sein Lieblingsdrache Ping redet nicht mehr mit ihm und ganz China bläst Trübsal. Der Drache möchte gern mal wieder richtig lachen. So lädt der Kaiser die größten Spassmacher der ganzen Welt nach China ein, um den Drachen wieder gütig zu stimmen. Und lustig wird es dann auch mit Kungfu-Clowns, jonglierenden Reiskörnern und mutigen Stockkämpfern.
An diesem Projekt nehmen 80 Kinder verschiedener Schule aus Eisenach teil.
Auftritte im Zirkuszelt:
- Dienstag, den 15. Juni 16:30 Uhr Peter Ulke „Max und Moritz“
- Mittwoch, den 16. Juni 16:30 Uhr 3K Theaterwerkstatt Mühlhausen „Rotkäppchen“
- Donnerstag, den 17. Juni 16:30 Uhr Tasifan „Ping und Pong aus Peking“
- Freitag, den 18. Juni 16:30 Uhr Christiane Weidringer „ Die Regentrude“
Samstag, den 19. Juni findet in Eisenach die Kinderkulturnacht statt
- Sonntag, den 20. Juni 16 Uhr „Des Kaisers Lieblingsdarche Ping“ – Premiere
- Montag, den 21. Juni 10 Uhr „Des Kaisers…“ – zweite Premiere
7. bis 12. Juni – Bad Berka – „Arabella und die Schule in der Scheune“
Eigentlich sollte Arabella Nonne werden, aber da war eine klitzekleine Kleinigkeit. Arabella war verliebt. Friedrich, der Sohn von Bauer Hans hatte so wunderhübsche Sprenkel in seinen Augen, dass Arabella sich beim besten Willen nicht vorstellen konnte ins Kloster zu gehen und ihr Leben lang auf diese Sprenkel zu verzichten.
Aber sie konnte nicht einfach so absagen, denn damals vor 100 Jahren, da musste man schon gute Gründe haben, wenn man etwas nicht wollte.
Und so kam es, dass Arabella eine Schule gründete und zwar in der Scheune vom Bauern Hans mitten auf dem Klosterberg. Natürlich unterrichtete Arabella dort keine Kühe und Schweine, sondern Bauern, Bäuerinnen, den Müller mit seiner Frau und auch den Bäcker, den Fleischer, den Schuster, den Schmied, alle ihre Frauen und natürlich auch alle Kinder.
Das ganz besondere an Arabellas Schule aber war, dass man dort nicht nur lesen und schreiben lernte, sondern auch …
An diesem Projekt nehmen 90 Schüler der Klosterbergschule und der Grundschule von Bad Berka teil.
Auftritte im Zirkuszelt im Stadtpark:
- Mittwoch, den 9. Juni 19 Uhr „Cats“ Schulprojekt
- Freitag, den 11. Juni 18 Uhr „Arabella und die Schule in der Scheune“ – Premiere
- Samstag, den 12. Juni 15 Uhr „Arabella…“ – zweite Premiere
31. Mai bis 5. Juni – Neudietendorf – „Spacy – Grazy – Moderne Zeiten – Welt der Zukunft“
XR 800 fischte gerade ein grünes blubberndes Getränk aus dem Automaten, als sich ihm die Nackenhaare aufstellten. Das Geräusch, das an seine Ohren drang ähnelte sehr dem Surren der Akkus einer SR LT. Aber wenn das wahr wäre, dann wären die Trobos im Anmarsch und wenn die Trobos im Anmarsch wären, dann würde das gewaltigen Ärger bedeuten. Er rannte um die Ecke und verschwand, um seine Freunde zu warnen. Das Getränk lag achtlos auf der Strasse, bildete eine Pfütze und als der erste SR LT um die Ecke bog …
An diesem Projekt nehmen 180 Schüler der Klassen 5 bis 7 des Gymnasiums Neudietendorf teil.
Auftritte:
- Freitag, den 4. Juni 16 Uhr Premiere im Bürgerhaus in Apfelstädt
- Samstag, den 5. Juni 10 Uhr zweite Premiere Im Bürgerhaus
25. bis 28. Mai – Weimar Jenaplanschule – Besuch aus Kambodscha „Die Strahlkraft der Kunst und das Leuchten der Augen“
Eine Zirkusgruppe aus Kambodscha wird in Weimar zu Gast sein. In der Zirkusschule des Projektes wird die inzwischen 5. Generation junger ArtistInnen ausgebildet. Die Energie und Lebendigkeit der jungen kambodschanischen Zirkus- und Musikschüler und die hohe artistische und musikalische Qualität der knapp einstündigen Inszenierungen verzaubern immer wieder das Publikum.
In Europa werden sie WICKED KIDS (Freche Kinder) und JOUR D’ECOLE (Ein Tag in der Schule) präsentieren. In liebevoll-anarchischen Inszenierungen zeigen die jungen ArtistInnen eine breite Platte ihres circensischen Könnens: Akrobatik, Jonglagen, Menschenpyramiden, Diabolo- und Einradnummern und Balancen (u.a. mit Stühlen.
Die Idee des Begegnens
Die Zirkusgruppe mit 15 Personen wird in Weimar mit zwei Auftritten und einem Workshop-Programm für Kinder gastieren. Des weiteren werden Tasifan – Workshopleiter und Eltern, Lehrerinnen mit Workshopangeboten das Programm bereichern.
Auftritte:
- Dienstag, den 25. Mai 12 Uhr Aula Jenaplanschule – Auftritt Tasifan
- Mittwoch, den 26. Mai 10 Uhr Mon Ami – Auftritt Phare Ponleu Selpak für die Schüler der Jenaplanschule
- Donnerstag, den 27. Mai 19 Uhr Mon Ami – Auftritt Phare Ponleu Selpak Öffentliche Veranstaltung
- Freitag, den 28. Mai 12 Uhr Mon Ami – Präsentation der gemeinsamen Workshopergebnisse
26.04. bis 01.05.2010 – Chemnitz Montessori Schule – kunterbunter Zirkus
140 kleine kunterbunte Fleckchen auf der großen Wiese vor dem Zirkuszelt. 140 kunterbunte Miniartisten im Rund der Manege. 140 bunte Noten fliegen in den Himmel. 140 Nasen riechen den leckeren Kuchen und 140 Lächeln wohnen in kleinen Gesichtern, die in dieser Woche jeden Tag ein bischen mehr Zirkusluft schnuppern.
Wenn ihr den 140 kleinen Menschen im Zirkuszelt bei ihrer Premiere zuschauen möchtet, dann ab in die Ernst Enge Strasse und zwar am:
Freitag, den 30.04.2010 16.00Uhr oder am Samstag, den 01.05.2010 10.00Uhr
Extraveranstaltungen im Zirkuszelt:
Dienstag, den 27.05.2010
19.00 Uhr Folk und Tanz im Zirkuszelt
Mittwoch, den 28.05.2010
15.00 bis 17.0ß Uhr Offene Bühne für Kinder, Zirkusleute und Lehrerinnen, die was auf der Bühne zeigen wollen
Donnerstag, den 29.05.2010
19.00 Uhr Schülerbands im Zelt (eventuell)

